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Psychosoziale Dynamik

Jun. Prof. David Zimmermann referiert zum Thema Trauma

Die dritte Säule der LeibnizWerkstatt möchte die Teilnehmenden für die psychosoziale Dynamik der Fluchterfahrung sensibilisieren. In diesem Block stehen Fragen der Traumapädagogik im Mittelpunkt: Was ist ein Trauma, wie entsteht es, was passiert dabei im Gehirn, mit welchen Schwierigkeiten kann man im Umgang mit traumatisierten Menschen konfrontiert werden und wie kann man diesen Schwierigkeiten begegnen? Die Vorträge und Workshops wurden durch die Fallwerkstatt ergänzt, ein Reflexionsangebot von Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik.

Beitragende

Die Beitragenden zur psychosozialen Dynamik und Traumasensibilisierung sind:

  • Hanna Ehlert, LeibnizConnect
  • Marianne Herzog, Schweizer Institut für Psychotraumatologie
  • Kathrin Hormann, Institut für Sonderpädagogik
  • Christiane Maurer, Psychotherapeutische Behandlung für Studierende
  • Christoph Müller, Heinrich-Böll-Stipendiat
  • Prof. Dr. David Zimmermann, Humboldt Universität Berlin

Flucht. Trauma. Pädagogik - Christoph Müller

Flucht. Trauma. Pädagogik: Psychosoziale Aspekte der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration

Vortrag und Diskussion bei Blockveranstaltungen und in der Vortragsreihe WiSe 2016/17

Der Vortrag befasst sich mit psychosozialen Aspekten der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration. Aus psychoanalytischer Perspektive heraus wird beleuchtet, was ein Trauma ist, wie es entsteht und wie man ihm begegnen kann. Besondere Aufmerksamkeit wird den Einflüssen der Fluchterfahrungen und auch der Situation im Aufnahmeland zuteil: Wie wirken diese Faktoren auf das Trauma und die Traumatisierten ein? Und was muss man als Mensch, der mit traumatisierten Menschen generell und mit Kindern und Jugendlichen im Besonderen umgeht, in diesem Zusammenhang beachten?

Zur Person

Christoph Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt LeibnizWerkstatt und in der Abteilung Pädagogik bei Verhaltensstörungen am Institut für Sonderpädagogik, ist Heinrich-Böll-Stipendiat. Er studierte Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politische Wissenschaft) und Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens mit dem Unterrichtsfach Deutsch an der Universität Hannover. Zu seinen Interessensschwerpunkten gehören u. a. Psychoanalytische Pädagogik, Geschlechtertheorie und Tiefenhermeneutik.

Kommunikationsstörungen - Hanna Ehlert

Kommunikationsstörungen bei mehrsprachigen Kindern mit Fluchthintergrund

Vortrag in der Reihe »mittwochs um vier«, WiSe 2016/17

Deutsch zu lernen ist für die hier angekommenen geflüchteten Kinder und Jugendlichen von elementarer Bedeutung, um sich ihre neue Umgebung zu erschließen und ihren Bildungsweg in Deutschland beschreiten zu können. Sie tun dies im Alltag, in pädagogischen Einrichtungen gefördert oder ungefördert und meist sind bereits nach wenigen Monaten erstaunliche Fortschritte zu beobachten. Doch was ist, wenn der Erwerb der neuen Sprache ins Stocken gerät oder die Kommunikation ganz abbricht? Wann braucht ein Kind oder Jugendlicher mehr als Förderung? Und an wen kann ich mich wenden, um Unterstützung bei der Abklärung von Kommunikationsproblemen und Schwierigkeiten im Deutscherwerb zu erhalten? Auf diese Fragen soll im Rahmen des Vortrags eingegangen werden.

Zur Person

Hanna Ehlert ist staatlich anerkannte Logopädin mit zusätzlichem Masterabschluss in Speech Language Therapy. Sie lehrt nach langjähriger Tätigkeit als Logopädin in freien Praxen im Bereich Kindersprache momentan an der Hochschule Hildesheim [HAWK] und der Universität Hannover in Studiengängen für Logopädinnen und Sprachtherapeutinnen. Für pädagogische Fachkräfte bietet sie außerdem Fortbildungen zum Themenkomplex »Sprachförderung bei Ein- und Mehrsprachigkeit« an.

Kooperation: Kita - Grundschule - Eltern - Kathrin Hormann

Kooperation: Kita - Grundschule - Eltern

Input und Diskussion in der Augustwerkstatt, 2017

Lehrpersonen beobachten und beschreiben eine teilweise Passivität und Zurückhaltung von Seiten der Eltern (insbesondere von Eltern mit sog. Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung), die sich vor allem durch die nur sporadische Teilnahme an Elternabenden und anderen Schulveranstaltungen zeigt. Auch das Interesse der Eltern am Schulgeschehen scheint sich in Grenzen zu halten. 

In der gemeinsamen Diskussion soll unter anderem den Fragen nachgegangen werden:
- welche Gründe zu »dieser« Zurückhaltung und Distanz führen können,
- welche Handlungsalternativen im Alltag »Abbau von Barrieren« hilfreich sein können. 

Nachdem kurz auf die Gründe für eine Kooperation zwischen Elternhaus und Schule eingegangen wird, soll auf der Grundlage einer Übung eine weiterführende Reflexion angeregt werden. Darüber hinaus soll der Blick auf mögliche Barrieren in der Zusammenarbeit gerichtet werden, um abschließend gemeinsam über verschiedene Handlungsalternativen im Alltag zu diskutieren.

Zur Person

Kathrin Hormann ist Diplomhandelslehrerin, Lerntherapeutin, Coach und Prozessbegleiterin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik in den Abteilungen Sonderpädagogische Psychologie sowie Sachunterricht und inklusive Didaktik im MWK-Projekt Kognitive Aktivierung in inklusiven Kindertagesstätten

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lerntherapeutin und Coach führt sie Beratungsgespräche mit Eltern und Lehrer_innen, getrennt wie gemeinsam, durch. Als Multiplikatorin für das nifbe zur Umsetzung der Qualifizierungsinitiative Sprachbildung und -förderung im Übergang der KiTa zur Grundschule ist sie niedersachsenweit unterwegs und begleitet Teams - bestehend aus pädagogischen Fachkräften und Lehrer_innen - damit alle Beteiligten die mit dem Übergang verbundenen Anforderungen und Entwicklungsaufgaben bewältigen können.  

›Sicherer‹ Ort - Marianne Herzog

Der ›sichere Ort: Traumapädagogik aus der Praxis für die Praxis

Workshop in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2016

Wie kann der »sichere Ort« für alle Beteiligten in der Schule garantiert werden? Wie erkenne ich Übertragungsphänomene? Anschaulicher und praxisnaher Workshop mit Input zum Umgang mit traumatisierten Schülerinnen und Schülern.

Zur Person

Marianne Herzog vom Schweizer Institut für Psychotraumatologie ist Traumapädagogin, Dozentin und Supervisorin. Als langjährige Lehrerin berät und unterstützt sie im Auftrag des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt das Umfeld von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die noch zusätzliche Belastungen, z. B. Trauma aufweisen.

Traumafolgestörungen - Christiane Maurer

Zum Verständnis im Umgang mit Menschen mit Traumafolgestörungen

Vortrag in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2017

Menschen auf der Flucht befinden sich in einer schwierigen und von Unsicherheit geprägten Lebenssituation. Zwei Aspekte sind in der Begegnung mit ihnen besonders relevant: zum einen sind viele von ihnen traumatisiert oder haben psychische Störungen entwickelt, zum anderen kommen sie überwiegend aus anderen Kulturkreisen. Beide Aspekte spiegeln sich in spezifischen Reaktionsweisen der betroffenen Personen wider.

In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Überblick über Verhaltens- und Erlebensmuster der Menschen, die eine Traumafolgestörung entwickelt haben und erfahren, wie sich diese im Kontext Ihrer Tätigkeit konkret zeigen können. Informationen, wie Sie adäquat handeln und reagieren können, vermitteln Ihnen eine größere Handlungssicherheit im Kontakt mit traumatisierten Menschen.

Zur Person

Christiane Maurer ist Leiterin der Psychologisch-Therapeutischen Beratung für Studierende in Hannover. Nach ihrem Diplomabschluss in Psychologie erwarb sie die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Nach Stationen mit klinischer Tätigkeit in den Bereichen Psychosomatik und Suchttherapie berät sie mit ihrem Team nun deutsche und internationale Studierende der Hochschulen Hannovers bei persönlichen und/oder studienbedingten Problemen, Störungen, Krisen und Konflikten im Studienverlauf.

Zur Einrichtung

Als Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover erfüllt die ptb für die Studierenden der Hochschulen Hannovers einen umfassenden Beratungsauftrag bei psychosozialen Konflikten, Störungen und Krisen im Studienverlauf, der sich auf Ratsuchende der Leibniz Universität, der Medizinischen und der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien und der Hochschule Hannover erstreckt. Gegenwärtig werden ca. 800 Studierende der zuvor genannten Hochschulen ganzjährig in Einzelgesprächen sowie in themen- und übungszentrierten Gruppen beraten. Weitere Angebote sind offene Sprechstunden sowie eine Onlineberatung.

Nützliche Links

Verstehen und Handeln - Prof. Dr. David Zimmermann

(a) Verstehen und Handeln am Sicheren Ort. Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Vortrag und Diskussion in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2016

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Fragen, wie ein Trauma entsteht, auf welche Weisen es sich äußern kann, welche Probleme es mit sich bringen kann und was im Umgang mit traumatisierten Menschen generell und insbesondere mit Kindern und Jugendlichen wichtig ist. Zentral ist hierbei die Erkenntnis, dass Kern des Traumas eine gestörte Beziehungserfahrung ist, die es mit Empathie und Verlässlichkeit zu korrigieren gilt.

(b) Entlastung und Professionalisierung in der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Vortrag und Diskussion in der Reihe »mittwochs um vier«, WiSe 2016/17
krankheitsbedingt durch Christoph Müller, ehemaligen Projektmitarbeiter, ersetzt.

In der Arbeit mit Menschen in Krisensituationen entstehen spezifische Beziehungsdynamiken, die im Kontext von Flucht zusätzlich durch geringe sprachliche Kommunikationsmöglichkeiten beeinflusst werden. Im Vortrag werden deshalb einige mögliche Erlebensmuster der jungen Geflüchteten UND der Unterstützer*innen aufgezeigt und Möglichkeiten der eigenen Entlastung thematisiert. So kann gezeigt werden, dass eine pädagogische Unterstützung nahezu immer hilfreich ist, wenn sie traumasensibel ist ohne die jungen Menschen oder sich selbst zu überfordern. Insbesondere wird die Chance eines pädagogischen Fallverstehens thematisiert, das den wichtigsten Aspekt in pädagogischer Professionalisierung darstellt. 

Zur Person

Der Sonderpädagoge David Zimmermann, ehemals Juniorprofessor für die Pädagogik bei Verhaltensstörungen am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, ist aktuell an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Traumatisierung, schwere emotionale Beeinträchtigung, Flucht sowie psychoanalytische Pädagogik machen die Forschungs- und Lehrschwerpunkte seiner Arbeit aus. Er ist zudem Mitbegründer des Instituts für Traumapädagogik Berlin.

Beitragende

Die Beitragenden zur psychosozialen Dynamik und Traumasensibilisierung sind:

  • Hanna Ehlert, LeibnizConnect
  • Marianne Herzog, Schweizer Institut für Psychotraumatologie
  • Kathrin Hormann, Institut für Sonderpädagogik
  • Christiane Maurer, Psychotherapeutische Behandlung für Studierende
  • Christoph Müller, Heinrich-Böll-Stipendiat
  • Prof. Dr. David Zimmermann, Humboldt Universität Berlin

Flucht. Trauma. Pädagogik - Christoph Müller

Flucht. Trauma. Pädagogik: Psychosoziale Aspekte der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration

Vortrag und Diskussion bei Blockveranstaltungen und in der Vortragsreihe WiSe 2016/17

Der Vortrag befasst sich mit psychosozialen Aspekten der pädagogischen Arbeit bei Traumatisierung im Kontext von Zwangsmigration. Aus psychoanalytischer Perspektive heraus wird beleuchtet, was ein Trauma ist, wie es entsteht und wie man ihm begegnen kann. Besondere Aufmerksamkeit wird den Einflüssen der Fluchterfahrungen und auch der Situation im Aufnahmeland zuteil: Wie wirken diese Faktoren auf das Trauma und die Traumatisierten ein? Und was muss man als Mensch, der mit traumatisierten Menschen generell und mit Kindern und Jugendlichen im Besonderen umgeht, in diesem Zusammenhang beachten?

Zur Person

Christoph Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt LeibnizWerkstatt und in der Abteilung Pädagogik bei Verhaltensstörungen am Institut für Sonderpädagogik, ist Heinrich-Böll-Stipendiat. Er studierte Sozialwissenschaften (Soziologie, Sozialpsychologie, Politische Wissenschaft) und Sonderpädagogik mit den Fachrichtungen Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens mit dem Unterrichtsfach Deutsch an der Universität Hannover. Zu seinen Interessensschwerpunkten gehören u. a. Psychoanalytische Pädagogik, Geschlechtertheorie und Tiefenhermeneutik.

Kommunikationsstörungen - Hanna Ehlert

Kommunikationsstörungen bei mehrsprachigen Kindern mit Fluchthintergrund

Vortrag in der Reihe »mittwochs um vier«, WiSe 2016/17

Deutsch zu lernen ist für die hier angekommenen geflüchteten Kinder und Jugendlichen von elementarer Bedeutung, um sich ihre neue Umgebung zu erschließen und ihren Bildungsweg in Deutschland beschreiten zu können. Sie tun dies im Alltag, in pädagogischen Einrichtungen gefördert oder ungefördert und meist sind bereits nach wenigen Monaten erstaunliche Fortschritte zu beobachten. Doch was ist, wenn der Erwerb der neuen Sprache ins Stocken gerät oder die Kommunikation ganz abbricht? Wann braucht ein Kind oder Jugendlicher mehr als Förderung? Und an wen kann ich mich wenden, um Unterstützung bei der Abklärung von Kommunikationsproblemen und Schwierigkeiten im Deutscherwerb zu erhalten? Auf diese Fragen soll im Rahmen des Vortrags eingegangen werden.

Zur Person

Hanna Ehlert ist staatlich anerkannte Logopädin mit zusätzlichem Masterabschluss in Speech Language Therapy. Sie lehrt nach langjähriger Tätigkeit als Logopädin in freien Praxen im Bereich Kindersprache momentan an der Hochschule Hildesheim [HAWK] und der Universität Hannover in Studiengängen für Logopädinnen und Sprachtherapeutinnen. Für pädagogische Fachkräfte bietet sie außerdem Fortbildungen zum Themenkomplex »Sprachförderung bei Ein- und Mehrsprachigkeit« an.

Kooperation: Kita - Grundschule - Eltern - Kathrin Hormann

Kooperation: Kita - Grundschule - Eltern

Input und Diskussion in der Augustwerkstatt, 2017

Lehrpersonen beobachten und beschreiben eine teilweise Passivität und Zurückhaltung von Seiten der Eltern (insbesondere von Eltern mit sog. Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung), die sich vor allem durch die nur sporadische Teilnahme an Elternabenden und anderen Schulveranstaltungen zeigt. Auch das Interesse der Eltern am Schulgeschehen scheint sich in Grenzen zu halten. 

In der gemeinsamen Diskussion soll unter anderem den Fragen nachgegangen werden:
- welche Gründe zu »dieser« Zurückhaltung und Distanz führen können,
- welche Handlungsalternativen im Alltag »Abbau von Barrieren« hilfreich sein können. 

Nachdem kurz auf die Gründe für eine Kooperation zwischen Elternhaus und Schule eingegangen wird, soll auf der Grundlage einer Übung eine weiterführende Reflexion angeregt werden. Darüber hinaus soll der Blick auf mögliche Barrieren in der Zusammenarbeit gerichtet werden, um abschließend gemeinsam über verschiedene Handlungsalternativen im Alltag zu diskutieren.

Zur Person

Kathrin Hormann ist Diplomhandelslehrerin, Lerntherapeutin, Coach und Prozessbegleiterin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik in den Abteilungen Sonderpädagogische Psychologie sowie Sachunterricht und inklusive Didaktik im MWK-Projekt Kognitive Aktivierung in inklusiven Kindertagesstätten

Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Lerntherapeutin und Coach führt sie Beratungsgespräche mit Eltern und Lehrer_innen, getrennt wie gemeinsam, durch. Als Multiplikatorin für das nifbe zur Umsetzung der Qualifizierungsinitiative Sprachbildung und -förderung im Übergang der KiTa zur Grundschule ist sie niedersachsenweit unterwegs und begleitet Teams - bestehend aus pädagogischen Fachkräften und Lehrer_innen - damit alle Beteiligten die mit dem Übergang verbundenen Anforderungen und Entwicklungsaufgaben bewältigen können.  

›Sicherer‹ Ort - Marianne Herzog

Der ›sichere Ort: Traumapädagogik aus der Praxis für die Praxis

Workshop in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2016

Wie kann der »sichere Ort« für alle Beteiligten in der Schule garantiert werden? Wie erkenne ich Übertragungsphänomene? Anschaulicher und praxisnaher Workshop mit Input zum Umgang mit traumatisierten Schülerinnen und Schülern.

Zur Person

Marianne Herzog vom Schweizer Institut für Psychotraumatologie ist Traumapädagogin, Dozentin und Supervisorin. Als langjährige Lehrerin berät und unterstützt sie im Auftrag des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt das Umfeld von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die noch zusätzliche Belastungen, z. B. Trauma aufweisen.

Traumafolgestörungen - Christiane Maurer

Zum Verständnis im Umgang mit Menschen mit Traumafolgestörungen

Vortrag in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2017

Menschen auf der Flucht befinden sich in einer schwierigen und von Unsicherheit geprägten Lebenssituation. Zwei Aspekte sind in der Begegnung mit ihnen besonders relevant: zum einen sind viele von ihnen traumatisiert oder haben psychische Störungen entwickelt, zum anderen kommen sie überwiegend aus anderen Kulturkreisen. Beide Aspekte spiegeln sich in spezifischen Reaktionsweisen der betroffenen Personen wider.

In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Überblick über Verhaltens- und Erlebensmuster der Menschen, die eine Traumafolgestörung entwickelt haben und erfahren, wie sich diese im Kontext Ihrer Tätigkeit konkret zeigen können. Informationen, wie Sie adäquat handeln und reagieren können, vermitteln Ihnen eine größere Handlungssicherheit im Kontakt mit traumatisierten Menschen.

Zur Person

Christiane Maurer ist Leiterin der Psychologisch-Therapeutischen Beratung für Studierende in Hannover. Nach ihrem Diplomabschluss in Psychologie erwarb sie die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Nach Stationen mit klinischer Tätigkeit in den Bereichen Psychosomatik und Suchttherapie berät sie mit ihrem Team nun deutsche und internationale Studierende der Hochschulen Hannovers bei persönlichen und/oder studienbedingten Problemen, Störungen, Krisen und Konflikten im Studienverlauf.

Zur Einrichtung

Als Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover erfüllt die ptb für die Studierenden der Hochschulen Hannovers einen umfassenden Beratungsauftrag bei psychosozialen Konflikten, Störungen und Krisen im Studienverlauf, der sich auf Ratsuchende der Leibniz Universität, der Medizinischen und der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien und der Hochschule Hannover erstreckt. Gegenwärtig werden ca. 800 Studierende der zuvor genannten Hochschulen ganzjährig in Einzelgesprächen sowie in themen- und übungszentrierten Gruppen beraten. Weitere Angebote sind offene Sprechstunden sowie eine Onlineberatung.

Nützliche Links

Verstehen und Handeln - Prof. Dr. David Zimmermann

(a) Verstehen und Handeln am Sicheren Ort. Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Vortrag und Diskussion in der Reihe »mittwochs um vier«, SoSe 2016

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Fragen, wie ein Trauma entsteht, auf welche Weisen es sich äußern kann, welche Probleme es mit sich bringen kann und was im Umgang mit traumatisierten Menschen generell und insbesondere mit Kindern und Jugendlichen wichtig ist. Zentral ist hierbei die Erkenntnis, dass Kern des Traumas eine gestörte Beziehungserfahrung ist, die es mit Empathie und Verlässlichkeit zu korrigieren gilt.

(b) Entlastung und Professionalisierung in der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Vortrag und Diskussion in der Reihe »mittwochs um vier«, WiSe 2016/17
krankheitsbedingt durch Christoph Müller, ehemaligen Projektmitarbeiter, ersetzt.

In der Arbeit mit Menschen in Krisensituationen entstehen spezifische Beziehungsdynamiken, die im Kontext von Flucht zusätzlich durch geringe sprachliche Kommunikationsmöglichkeiten beeinflusst werden. Im Vortrag werden deshalb einige mögliche Erlebensmuster der jungen Geflüchteten UND der Unterstützer*innen aufgezeigt und Möglichkeiten der eigenen Entlastung thematisiert. So kann gezeigt werden, dass eine pädagogische Unterstützung nahezu immer hilfreich ist, wenn sie traumasensibel ist ohne die jungen Menschen oder sich selbst zu überfordern. Insbesondere wird die Chance eines pädagogischen Fallverstehens thematisiert, das den wichtigsten Aspekt in pädagogischer Professionalisierung darstellt. 

Zur Person

Der Sonderpädagoge David Zimmermann, ehemals Juniorprofessor für die Pädagogik bei Verhaltensstörungen am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, ist aktuell an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Traumatisierung, schwere emotionale Beeinträchtigung, Flucht sowie psychoanalytische Pädagogik machen die Forschungs- und Lehrschwerpunkte seiner Arbeit aus. Er ist zudem Mitbegründer des Instituts für Traumapädagogik Berlin.

  • Marianne Herzog: Der ›sichere Ort‹

    Marianne Herzog: Der ›sichere Ort‹

  • Kathrin Hormann: Kooperation Kita - Grundschule - Eltern

    Kathrin Hormann - Kooperation Lehrpersonen und Eltern

  • Projektmitarbeiterin Radhika Natarajan und Sonderpädagoge Christoph Müller

    Christoph Müller - Flucht. Trauma. Pädagogik

  • Jun. Prof. David Zimmermann referiert zum Thema Trauma

    Jun. Prof. David Zimmermann - Verstehen und Handeln am Sicheren Ort

  • Marianne Herzog: Der ›sichere Ort‹

    Marianne Herzog - Der ›sichere‹ Ort

  • Christiane Maurer von der Psychologisch-Therapeutischen Beratung für Studierende

    Christiane Maurer - Traumafolgestörungen

  • Projektmitarbeiterin Radhika Natarajan, Sonderpädagogin Hanna Ehlert und Teilnehmende

    Hanna Ehlert - Kommunikationsstörungen bei mehrsprachigen Kindern mit Fluchterfahrung

  • Sonderpädagoge Christoph Müller hält einen Vortrag über Psychosoziale Aspekte im Kontext von Zwangsmigration

    Christoph Müller - Flucht. Trauma. Pädagogik

  • Christiane Maurer referiert über Traumafolgestörungen

    Christiane Maurer - Traumafolgestörungen

  • Sonderpädagogin Hanna Ehlert hält einen Vortrag über Kommunikationsstörungen bei mehrsprachigen Kindern mit Fluchthintergrund

    Hanna Ehlert - Kommunikationsstörungen