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Ablauf und Inhalte

Vortrag zu kargah e.V. in der Aprilwerkstatt

Vorbesprechung, Hochschulzugang und Vereinsarbeit

Die Veranstaltung, die sich dieses Mal eines sehr internationalen Publikums erfreute, begann am Freitag mit einer Vorstellungsrunde, aktuellen Zahlen und Fakten zu Geflüchteten in Hannover und Informationen zum Projekt LeibnizWerkstatt. Anschließend informierte Ludolf von Dassel vom Hochschulbüro für Internationales die Anwesenden über den Hochschulzugang für Studierende mit Fluchtgeschichte. Im zweiten Block des ersten Tages stellte Dr. Peyman Javaher-Haghighi den interkulturellen Verein kargah e.V., dessen Arbeit und Angebote und den Ansatz des integrativen Deutschunterrichts näher vor, wobei er das Publikum intensiv einband.

 

 

Präsentation der Ergebnisse beim Workshop zu Menschenrechten in der Aprilwerkstatt

Lehrwerke, Alphabetisierung, Theater und Menschenrechte

Der zweite Tag begann »sprachunterrichts-lastig«: Auf eine Analyse vorhandener Lehrwerke zu Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache folgte ein Beitrag aus der Werkstatt, in welchem Tina Krohn sich mit dem Thema Alphabetisierung befasste. Nach der Mittagspause folgte ein hochinteressanter Vortrag von Dr. Rafael Ugarte Chacón vom Institut für Philosophie. Unter dem Titel »Ästhetiken des Zugangs – Theater für Gehörlose und Hörende« berichtete er von einem integrativen Theaterprojekt von und mit Gehörlosen. Den inhaltlichen Abschluss der Aprilwerkstatt bildete ein Vortrag und Workshop von PD Dr. Eva Kalny vom Institut für Didaktik der Demokratie über Menschenrechte als Grundlage der Flüchtlingsarbeit, in welchem nicht nur die bestehende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besprochen wurde, sondern die Teilnehmenden auch ihre eigenen „Menschenrechte 2.0“ erarbeiteten und präsentierten.

Nach dem Vortrag wurde die Veranstaltung durch eine abschließende Reflexionsrunde abgerundet. An beiden Tagen zeigte sich das Publikum außerordentlich diskussionsfreudig und sehr engagiert bei der Vernetzung.