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»mittwochs um vier« - 03.05.2017, 16:00, Raum 103 (Conti-Hochhaus)

Diskriminierung: Risiken und Schutz in Hannover: Was tun für eine diskriminierungsfreie Stadt?!
Peggy Zander (Antidiskriminierungsstelle, Fachbereich Soziales, Landeshauptstadt Hannover)

Seit zehn Jahren schützt das bundesrepublikanische Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vor unzulässigen Ungleichbehandlungen und regelt Diskriminierungsverbote in verschiedenen Lebensbereichen. Wenngleich das Gesetz eine Verbesserung für den Schutz und die Durchsetzung von Menschenrechten darstellt, so sind Diskriminierungen dennoch an der Tagesordnung: an der Diskotür, im Bewerbungsverfahren und Erwerbsleben, bei der Wohnungssuche oder auf der Straße.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die gesetzlichen Bestimmungen und stellt die Erfahrungen aus der Praxis der Antidiskriminierungsstelle dar. Aktuelle Entwicklungen sollen diskutiert und mögliche Umgangsweisen mit erlebten oder beobachteten Diskriminierungen herausgearbeitet werden.

Zur Person

Peggy Zander ist Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH). Ihr Studium schloss sie 2007 mit einer Arbeit zu sexueller Belästigung im Lichte des neuen bundesrepublikanischen Antidiskriminierungsrechts ab. Seit 2015 ist Peggy Zander für die Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover tätig. Daneben arbeitet sie in einem Unabhängigen Jugendzentrum und ist Lehrbeauftragte an der Fakultät für Soziale Arbeit der Hochschule Hannover.

Zur Antidiskriminerungsstelle Hannover (ADS)

Die ADS ist eine kommunale Beratungsstelle für alle Menschen, die sich in Hannover diskriminiert fühlen oder Diskriminierungen beobachten. Sie hat den Auftrag, sich innerhalb des hannoverschen Stadtgebietes mit institutioneller oder individueller Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion, ihres Geschlechts oder Alters, einer sogenannten Behinderung oder ihrer sexuellen Identität zu beschäftigen. Insbesondere versucht sie darauf hinzuwirken, dass ungesetzliche Ungleichbehandlungen aufgrund der genannten Markierungen unterbleiben. Zu diesem Zweck betreibt die ADS auch Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zum Thema (Anti-)Diskriminierung. An die ADS kann sich jede Einzelperson oder Gruppe wenden, die im Arbeitsleben, bei Dienstleistungen oder im Privatbereich diskriminiert wird oder solche Diskriminierungen beobachtet.