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»mittwochs um vier« - 28.06.2017, 16:00, Raum 103 (Conti-Hochhaus)

Zum Verständnis im Umgang mit Menschen mit Traumafolgestörungen
Christiane Maurer (Psychologisch-Therapeutische Beratung für Studierende)

Menschen auf der Flucht befinden sich in einer schwierigen und von Unsicherheit geprägten Lebenssituation. Zwei Aspekte sind in der Begegnung mit ihnen besonders relevant: zum einen sind viele von ihnen traumatisiert oder haben psychische Störungen entwickelt, zum anderen kommen sie überwiegend aus anderen Kulturkreisen. Beide Aspekte spiegeln sich in spezifischen Reaktionsweisen der betroffenen Personen wider.

In dieser Veranstaltung erhalten Zuhörende einen Überblick über Verhaltens- und Erlebensmuster der Menschen, die eine Traumafolgestörung entwickelt haben und erfahren, wie sich diese im Kontext der eigenen Tätigkeit konkret zeigen können. Informationen, wie adäquat zu handeln und zu reagieren wäre, vermitteln eine größere Handlungssicherheit im Kontakt mit traumatisierten Menschen.

Zur Person

Christiane Maurer ist Leiterin der Psychologisch-Therapeutischen Beratung für Studierende in Hannover. Nach ihrem Diplomabschluss in Psychologie erwarb sie die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Nach Stationen mit klinischer Tätigkeit in den Bereichen Psychosomatik und Suchttherapie berät sie mit ihrem Team nun deutsche und internationale Studierende der Hochschulen Hannovers bei persönlichen und/oder studienbedingten Problemen, Störungen, Krisen und Konflikten im Studienverlauf.

Zur Einrichtung

Als Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover erfüllt die ptb für die Studierenden der Hochschulen Hannovers einen umfassenden Beratungsauftrag bei psychosozialen Konflikten, Störungen und Krisen im Studienverlauf, der sich auf Ratsuchende der Leibniz Universität, der Medizinischen und der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Hochschule für Musik, Theater und Medien und der Hochschule Hannover erstreckt. Gegenwärtig werden ca. 800 Studierende der zuvor genannten Hochschulen ganzjährig in Einzelgesprächen sowie in themen- und übungszentrierten Gruppen beraten. Weitere Angebote sind offene Sprechstunden sowie eine Onlineberatung.