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Vortragsreihe: Migrationspädagogische Überlegungen

Die sehr gut besuchten migrationspädagogischen Überlegungen zu solidarischer Bildung in der globalen Gesellschaft von Prof. Dr. Paul Mecheril, Professor für Pädagogik und Leiter des Center for Migration, Education and Cultural Studies an der Universität Oldenburg, beschlossen am 12.07.2017 die Vortragsreihe des Sommersemesters.

»Migration ereignet sich eigentlich als Widerspruch zu Integration.«

  • Zunächst eröffnete Herr Prof. Mecheril in seinem sehr dialogisch gestalteten Beitrag den Raum für seine späteren Ausführungen, indem er auf zwei Themenbereiche näher einging: Die Migrationspädagogik als Perspektive auf die migrationsgesellschaftliche Wirklichkeit und die große Bedeutung des Themas Migration in der heutigen Zeit.
  • Die Fragen, was eigentlich Migration und Gesellschaft seien, werden, so Mecheril, in Pädagogik und Erziehungswissenschaft vernachlässigt.
  • Das Thema Migration besitzt aus zwei Gründen eine besondere Wichtigkeit.
  • Zudem wurde das Thema Integration eingehender diskutiert.
  • Ein weiterer diskutierter Bereich waren die Zusammenhänge des Themenkomplexes mit der Sprache.

Über diese ausführlich besprochenen Themen hinaus wurden weitere Fragen behandelt, beispielsweise die Bedürfnisse der neu Hinzukommenden in der Migrationsgesellschaft, der Kulturbegriff als Sprachversteck für Rassekonstruktionen, Bildung und daraus resultierende Mündigkeit als Grundlage, um das eigene Schicksal zu beeinflussen und darauf aufbauend die Erklärung von Migration als Aufbegehren gegen dieses Schicksal. Aus ethischer Perspektive mündet diese Problematik in die Frage, ob es ein »geopolitisches Selbstbestimmungsrecht« gibt.