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»mittwochs um vier«

Im Sommersemester 2017 findet die Vortragsreihe ihren Abschluss in einem Gastbeitrag von Prof. Dr. Paul Mecheril, Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies an der Universität Oldenburg, der sich in seinem Vortrag zu solidarischer Bildung in der globalen Gesellschaft mit der Frage beschäftigt, was es wohl hieße in der Migrationsgesellschaft gebildet zu sein.

»Migration« ist ein grundlegendes Kennzeichen der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Die mit Migrationsphänomenen einhergehenden Wandlungsprozesse betreffen hierbei nicht allein spezifische gesellschaftliche Bereiche, sondern vielmehr Strukturen und Prozesse der Gesellschaft im Ganzen. Problembeschreibungen sind hierbei charakteristisch für das Verhältnis von Pädagogik und Migration. In seinem Vortrag möchte Herr Prof. Mecheril zunächst diese Herausforderung genauer skizzieren und anschließend den Ansatz der Migrationspädagogik vorstellen. Migrationspädagogik kann als Einladung zu einer Praxis des Denkens, Sprechens und Handelns verstanden werden, die versucht, Dominanzverhältnisse der Migrationsgesellschaft zu erkennen und Bedingungen zu erkennen, die es möglich machen, dass weniger Dominanz erforderlich ist.

Prof. Dr. Paul Mecheril lehrt am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ist Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies. An der Universität Münster promovierte er in Psychologie, an der Universität Bielefeld habilitierte er sich im Fach Erziehungswissenschaft. Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Verhältnis von Zugehörigkeitsordnungen und Bildung.