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»mittwochs um vier«

Welche Maßnahmen sind wirkungsvoll, um Weiterbildungsbeteiligung auf allen Bildungsebenen zu befördern? Und welche Konsequenzen können vor diesem Hintergrund für die Arbeit mit Geflüchteten gezogen werden? Am 05.07.2017 wird sich Prof. Dr. Julia Gillen, Professorin am Institut für Erwachsenenbildung und Berufspädagogik und Direktorin der Leibniz School of Education, in ihrem Vortrag »Berufliche Aus- und Weiterbildung als zweite Chance? Herausforderungen für den Umgang mit Diversität und die Arbeit mit Geflüchteten« mit diesen Fragen beschäftigen.

Trotz aller bildungspolitischen Absichtserklärungen ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland eine Gleichzeitigkeit von Bildungsexpansion und sozialer Ungleichheit von Bildungschancen zu konstatieren. Auch für die berufliche und betriebliche Weiterbildung ist festzustellen, dass sie einem Selektions- und Segmentationsmechanismus unterliegt und damit exkludierende Wirkungen des Bildungssystems fortgeschrieben werden. Im Vortrag erfolgt eine Beschreibung und Analyse der Bedingungen und Möglichkeiten zur Weiterbildung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen. Dabei wird mit Blick auf die soziale Ungleichheit und Weiterbildungsbeteiligung geprüft, welche Gruppen in welchem Umfang an Weiterbildung teilhaben. 

Prof. Dr. Julia Gillen ist seit September 2011 Professorin für Berufspädagogik: Organisations- und Qualitätsentwicklung in der beruflichen Bildung an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. An der Leibniz Universität Hannover ist sie zudem Direktorin der Leibniz School of Education. Zu ihren Forschungs- und Lehrschwerpunkten an der Professur für Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt Organisations- und Qualitätsentwicklung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung gehören Kompetenzentwicklung und Kompetenzerfassung in schulischen und betrieblichen Kontexten sowie Fragen der Qualität und Qualitätsentwicklung in der beruflichen Bildung.