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Blockveranstaltung: Juniwerkstatt

Die zweite Blockveranstaltung des Sommersemesters fand in der vorlesungsfreien Pfingstwoche statt und schloss inhaltlich an die Aprilwerkstatt an. Am 07., 08. und 09.06.2017 konnten sich die Teilnehmenden in gewohnt angenehmer Atmosphäre zu weiteren Themenblöcken informieren sowie über die Erkenntnisse aus der Aprilwerkstatt reflektieren, diskutieren und sich weiter vernetzen.

Am ersten Tag folgte auf eine Einführung in das Projekt und die Grundlagen des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache ein Workshop mit Irmhild Schrader von der Arbeitsstelle DiversitAS zu der Frage, inwieweit Unterstützungsarbeit »auf Augenhöhe« mit Geflüchteten möglich ist. Im Anschluss berichteten Mitarbeitende des Fachsprachenzentrums im Rahmen der Vortragsreihe »mittwochs um vier« von ihren Erfahrungen mit dem neuen Kurskonzept D-intensiv, das Geflüchtete und andere internationale Studierende in studienvorbereitenden Deutsch-Intensivkursen auf das Studium an einer deutschen Hochschule vorbereitet.

Der zweite Tag startete mit einem »Klassiker« der LeibnizWerkstatt: In einem Workshop über theaterpädagogische Zugänge zur Arbeit mit Geflüchteten, den Mihaela Iclodean vom Niedersächsischen Staatstheater anbot, konnten die Teilnehmenden die Methoden im geschützten Rahmen selbst erproben und über das Erlebte reflektieren. Darauf folgte ein größerer Block zum Thema Deutscherwerb in Schulen: Zunächst berichtete Ariane Steuber vom Projekt Leibniz-Prinzip von einem Seminar, in dessen Rahmen sie mit Studierenden eine Sprachförderklasse an einer Berufsschule begleitet hat. Im Anschluss befasste sich Söhnke Post, Lehrer am Hannah-Arendt-Gymnasium Barsinghausen, näher mit den Aufgaben einer Lehrperson in einer Sprachlernklasse.

Der dritte und letzte Tag startete mit zwei weiteren und stets beliebten »LeibnizWerkstatt-Klassikern«: Zunächst referierte Heinrich-Böll-Stipendiat Christoph Müller unter dem Titel »Flucht. Trauma. Pädagogik« über psychosoziale Aspekte im Kontext von Zwangsmigration und anschließend gab Mirko Widdascheck von der Refugee Law Clinic e.V. den Anwesenden eine umfassende Einführung in das Asylrecht. Den Abschluss bildete ein gänzlich neuer Ansatz: Unter dem Titel »Community Dance: Tanz als integratives Medium« gab Hans Fredeweß von der Compagnie Fredeweß den Anwesenden einen Einblick in seine Arbeit.